Pressematerial: Klamms Krieg

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Klamms Krieg

aus der Reihe "Klassenzimmerstücke" | Theaterstück

Spielort: Sensemble-Studio

von Kai Hensel

mit Christian Krug; Regie: Sebastian Seidel

Rechte: Kiepenheuer Bühnenvertrieb

Eigentlich will Lehrer Klamm Goethes “Faust” durchnehmen, doch jetzt steht er vor einer Klasse, die nicht mehr mitmacht. Seine Schüler haben ihm den Krieg erklärt. Klamm muss sich für den Selbstmord eines Abiturienten rechtfertigen, den er durch das Abitur fallen ließ. Schule ist ein System von Zwängen, ihm verdanken Lehrer und Schüler ihre Existenz. Der eine bewertet Leistung, der andere bringt sie. Oder eben nicht. So einfach ist es, soll es sein. Für Klamm. Aber der Krieg fordert Tribut. Klamms Autorität geht zu Bruch. Klamm greift an. Klamm versucht sein Selbstverständnis als Lehrer zu verteidigen – im Wechsel zwischen Ablehnung, Erbitterung, Vertraulichkeit und Denunziantentum. Den Zuschauern enthüllt sich das gleichermaßen fesselnde wie bestürzende Psychogramm einer Lehrerpersönlichkeit, die an ihren eigenen, aber auch an den institutionellen Ansprüchen scheitert.

Kai Hensel erhielt für "Klamms Krieg" den deutschen Jugendtheaterpreis.

Presse: "Dermaßen eindringlich setzt Krug diesen Lehrer in Szene, dass man ihm bei seinem letzten Flehen, jetzt bitte schön doch mitzuarbeiten, erlösen möchte. Applaus für so großes Schauspiel!"

 

Klamms Krieg

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